Neues Radargerät in Kroatien – Tunnel Sveti Ilija | Reiseführer
Für viele Menschen ist eine Autofahrt nach Kroatien die bequemste Art, ihren Urlaub an der Adria zu
erreichen. Man sollte jedoch bedenken, dass die kroatischen Verkehrsregeln zunehmend
automatisch durchgesetzt werden, insbesondere auf den bei Touristen beliebten Strecken. Eines der
jüngsten Beispiele ist der neue Radarkontrollpunkt im Tunnel Sveti Ilija, der in Richtung Makarska
führt. Dieser Reiseführer erklärt, wo genau das Radargerät installiert ist, wie das Messsystem funktioniert
und mit welchen Strafen Fahrer rechnen müssen, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.
Inhalte
- 1 Wo befindet sich das Radargerät im Sveti-Ilija-Tunnel?
- 2 Wie funktioniert das neue Geschwindigkeitsmesssystem?
- 3 Bußgelder in Kroatien – wie viel muss man bezahlen?
- 4 Warum ist der Sveti-Ilija-Tunnel besonders „riskant”?
- 5 Praktische Tipps für Autofahrer, die nach Kroatien reisen
- 6 Zusammenfassung – Reiseführer Kroatien in der Praxis
Wo befindet sich das Radargerät im Sveti-Ilija-Tunnel?
Die Radarkamera wurde im Sveti-Ilija-Tunnel installiert, der unter dem Biokovo-Massiv verläuft und
die Autobahn A1 mit der Adriaküste verbindet. Dieser Abschnitt ist auch für Autofahrer, die in Orte
wie Makarska, Baška Voda, Brela, Podgora oder Tučepi fahren, von entscheidender Bedeutung.
Dieser Tunnel wird von vielen Menschen oft als „letzte Gerade” vor dem Meer angesehen, was dazu
führt, dass viele Autofahrer unbewusst die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Aus
diesem Grund wurde dieser Ort unter ständige Kontrolle gestellt.
Wie funktioniert das neue Geschwindigkeitsmesssystem?
Das installierte Radargerät ist ein modernes automatisches Kontrollsystem, das sich von den
klassischen Radarkameras früherer Jahre unterscheidet. Die wichtigste Information für Autofahrer
Das Gerät arbeitet ohne Blitzlicht.
Radar:
- misst die Geschwindigkeit von Fahrzeugen,
- registriert Überholmanöver,
- speichert das Kennzeichen und den Fahrzeugtyp,
- identifiziert die Fahrspur und die Fahrtrichtung,
- speichert das genaue Datum und die Uhrzeit der Durchfahrt.
Der Wirkungsbereich des Systems umfasst Fahrzeuge in einer Entfernung von etwa 10 bis 100
Metern. Das bedeutet, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen auch ohne sichtbaren
„Messmoment” registriert werden können.
Bußgelder in Kroatien – wie viel muss man bezahlen?
Die Höhe der Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen in Kroatien hängt vom Ausmaß des
Verstoßes ab. Im Falle des Radars im Tunnel Sveti Ilija gelten beispielsweise die Standardvorschrifte
des kroatischen Straßenverkehrsrechts.
In der Praxis bedeutet dies:
- etwa 30 Euro bei geringfügigen Geschwindigkeitsüberschreitungen,
- mehrere hundert Euro bei schwerwiegenderen Verstößen,
- bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 50 km/h ist sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu
- 60 Tagen möglich.
- Für ausländische Touristen werden die Bußgeldbescheide per Post an die Adresse des
- Fahrzeughalters geschickt, was bedeutet, dass eine fehlende Verkehrskontrolle vor Ort nicht
- bedeutet, dass keine Strafe verhängt wird.

Warum ist der Sveti-Ilija-Tunnel besonders „riskant”?
Aus Sicht des Fahrers wirkt der Tunnel sicher und vorhersehbar. Darüber hinaus führen die gute
Fahrbahn, das Fehlen von Kreuzungen und die breiten Fahrspuren dazu, dass man leicht die Kontrolle
über die Geschwindigkeit verliert. Gerade an solchen Stellen sind automatische Kontrollsysteme am
effektivsten.
Darüber hinaus sind sich viele Touristen nicht bewusst, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen in
kroatischen Tunneln unabhängig von der Tageszeit oder dem Verkehrsaufkommen strikt
durchgesetzt werden.
Praktische Tipps für Autofahrer, die nach Kroatien reisen
Bei einer Autofahrt nach Dalmatien sollten Sie einige Grundregeln beachten:
- Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Tunneln.
- Lassen Sie sich nicht vom Tempo anderer Fahrzeuge beeinflussen.
- Verlassen Sie sich nicht auf den Blitz als Signal für eine Geschwindigkeitsmessung.
- Betrachten Sie Tunnel als Bereiche mit verstärkter Kontrolle.
In Kroatien gibt es immer mehr Radargeräte, die rund um die Uhr und automatisch arbeiten, daher
ist vorsichtiges Fahren die beste „Versicherung” für Ihr Urlaubsbudget.
Weitere Informationen für Autofahrer finden Sie auf der kroatischen Website: Hak.hr
Zusammenfassung – Reiseführer Kroatien in der Praxis
Der neue Radar im Tunnel Sveti Ilija ist ein klares Signal dafür, dass die kroatische Polizei auf
moderne Geschwindigkeitskontrollsysteme setzt, insbesondere auf den Strecken zu beliebten
Ferienorten. Für Touristen bedeutet dies, dass sie beim Fahren noch aufmerksamer sein müssen,
insbesondere auf den letzten Kilometern vor der Küste.
Wenn Sie eine Reise mit dem Auto nach Makarska und Umgebung planen, nehmen Sie den Fuß vom
Gas, insbesondere in Tunneln. Durch langsameres Fahren vermeiden Sie Bußgelder, Stress und unnötige Probleme – und Ihr Urlaub in Kroatien sollte ruhig beginnen, nicht mit einem Brief von der
Behörde.


