kuna in euro

Kroatien wechselt Kuna in Euro

Lesezeit: 2 minuten

Kroatien unternimmt die ersten Schritte zur Umstellung der Währung von Kuna in Euro

Kroatien bereitet sich auf die nächste Stufe der Mitgliedschaft in der Europäischen Union vor. Der nächste Schritt wird sein, die Währung von Kuna in Euro zu ändern

Ökonomen warnen jedoch davor, dass die Staatsverschuldung und das derzeitige Staatsbudget einen solchen Schritt nicht begünstigen.

Der Chef der Europäischen Kommission, wies darauf hin. Dass Kroatien ein Beispiel für eine wirksame europäische Integration ist und ein Modell für die Beitrittsländer sein sollte. Er verwies auch auf die Errungenschaften Kroatiens. Ein hohes Wirtschaftswachstum und eine dynamische technologische Entwicklung. Sowie ein Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Obwohl die offizielle Währung Kroatiens Kuna (HRK) ist, wird der Euro in diesem Land akzeptiert. Die Nationalbank von Kroatien ist für die Einführung des Euro als Landeswährung. Der Einstieg in die Eurozone könnte sich letztlich als eine billigere und einfachere Lösung für Kroatien erweisen als die Fortsetzung der Siedlungen in Kuna und die Verwaltung der Wechselkurse.

Derzeit beträgt der öffentliche Schuldenstand Kroatiens 85% des kroatischen BIP.

Kroatien muss diesen Wert senken. Basierend auf den Prognosen sieht die Bank dies als erreichbares Ziel. Nur dann kann Kroatien Verhandlungen über den Beitritt zum WKM II aufnehmen und den Euro mit den Währungen der EU-Länder verbinden. Nach dem Beitritt zum WKM II muss Kroatien sich mit dem sogenannten Maastricht-Kriterien (Konvergenzkriterien). Das heißt, um die wirtschaftlichen Indikatoren zu erreichen, die erforderlich sind, damit ein Land uneingeschränkt an der Wirtschafts- und Währungsunion teilnehmen kann. Der wichtigste von ihnen wird die Höhe der öffentlichen Schulden sein.

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2017-2018 Kroatien muss den Schuldenstand senken und dann kann Kroatien versuchen WKM II beizutreten. Danach folgt die zweite Stufe, die wird ungefähr 2 Jahre noch dauern bis die Euro Währung kommt.

Aktualisierung Kuna in Euro

  • Alle Mitgliedstaaten erfüllen das Kriterium hinsichtlich der Situation der öffentlichen Finanzen.
  • Bulgarien, die Tschechische Republik, Kroatien, Ungarn und Schweden erfüllen das Kriterium der Konvergenz der langfristigen Zinssätze;
  • Bulgarien, Kroatien, Polen und Schweden erfüllen das Preisstabilitätskriterium.
  • Keiner der betroffenen Mitgliedstaaten erfüllt das Wechselkurskriterium, da keiner von ihnen Mitglied des Wechselkursmechanismus (WKM II) ist – vor dem Beitritt zum Euro-Währungsgebiet ist eine Beteiligung von mindestens zwei Jahren an dem Mechanismus ohne schwerwiegende Spannungen erforderlich.

9 Kommentare

  • Manfred

    Damit wird der Urlaub unbezahlbar! Die sollen sich das ja gut überlegen! Was haben die von den schei…..€? Nur Unannehmlichkeiten und viele Urlauber werden ausbleiben, Firmen werden kaputt gehen, großer Druck von Brüssel und und und! Man sollte sich als Kroatien Stammurlauber da schnellstens umstellen und was anderes suchen! Aber ich glaube die wollen genau wie ehemals die Ostdeutschen die DM,nur das böse erwachen kommt schnellstens! BITTE BITTE NICHT!

    • hei ke

      Manfred, der “kleine” Kroate will den Euro NICHT. Wir leben hier und alle unserer Freunde rollen beim Thema Euro die Augen. Banken und ein teil der Politik will den Euro – sonst niemand.

  • Annika

    Der Euro taugt lediglich als Zahlungsmittel für Handelsbeziehungen zwischen Firmen aus zwei europäischen Staaten, zum Beispiel aus Deutschland und Kroatien! Als Zahlungsmittel für Privatpersonen im alltäglichen Leben ist er ein wahr gewordener Alptraum, der allgemein zur Verteuerung in Europa beigetragen hat. Die Euro-Staaten sind nun mal nicht auf dem gleichen wirtschaftlichen Level. In Kroatien wird er dafür sorgen, dass Durchschnittsverdiener noch weniger in der Tasche haben als jetzt schon!

  • Rency

    Sollte ein Referendum stattfinden..mal sehen wie viele Leute es in Prozente wählen würden!!!???Es ist einfach lächerlich…

  • Mario

    Haha, sinkende Arbeitslosigkeit!!! Ja, weil hunderte Arbeitssuchende täglich das Land Richtung West-Europa verlassen. Deshalb sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Und Arbeit bekommt man nur, wenn man Mitglied der Regierungspartei HDZ (Heuchler, Diebe und Z für zum kotzen) ist. Kroatien ist schön für Urlauber, aber dort leben? Nein danke.

  • Nenad

    Juncker ist wohl nicht nur besoffen sondern auch blind und taub. Wirtschaftswachstum ??? Wo ? In der Abfallkübelherstellung damit es genug hat für die Armen um darin etwas essbares zu suchen ? Der Euro wird der Messerstich i den Rücken sein. EU würde lieber mal schauen was die Partei HDZ dort anstellt. Nicht umsonst sind sie als kriminälle Organisation eingestuft.

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